Jetzt wird’s heiß… Die Eisheiligen sind vorbei!

18 Mai

Wer sich vergangenes Wochenende über das kalte Wetter geärgert hat, dem sei gesagt, dass es jetzt besser wird – zumindest wenn man Bauernregeln glaubt.

Denn laut Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst nach dem Namenstag der „kalten Sophie“ stabil. Und Sophie hatte ihren Gedenktag am 15. Mai, also vergangenen Sonntag.

Die drei Gestrengen.

Die drei Gestrengen.

Je nach Region finden sich drei, vier oder sogar fünf Eisheilige. Pankratius (12.5), Servatius (13.5) und Bonifatius (14.5) werden im Übrigen auch die „drei Gestrengen“, „Eismänner“ oder die „gestrengen Herren“ genannt. In Norddeutschland wird noch Mamertus (11.5) und in Süddeutschland die „kalte Sophie“ (15.5) dazugezählt.

Frost ist bekanntlich schlecht für das Wachstum vieler Pflanzen. Daher warnen viele Bauernregeln, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben vor dem erwiesenermaßen Mitte des Monats Mai auftretendem Nachfrost. Diese alten Sprichwörter nehmen auf die Eisheiligen und ihren Gedenktag Bezug:

11. Mai:

Mamerz hat ein kaltes Herz.

12. Mai:

Wenn’s an Pankratius friert,

so wird im Garten viel ruiniert.

13. Mai: 

Servaz muss vorüber sein,

willst vor Nachtfrost sicher sein.

14. Mai:

Vor Bonifaz kein Sommer,

nach der Sophie kein Frost.

15. Mai:

Sophie man die Kalte nennt,

weil sie gern kalt‘ Wetter bringt.

——-> Die kalte Sophie ist vorbei, jetzt kann also der Sommer kommen!

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