Archiv | Januar, 2013

Appell an Deutsche Bahn: Chaos in überfüllten Regionalzügen durch neue Gepäckablagen bekämpfen

28 Jan

Es ist immer dasselbe Bild: Statt Platz für die Fahrgäste zu bieten, stapelt sich auf, vor und neben den Sitzen im Regionalzug, das Reisegepäck.

Auf den Gepäckablagen finden nur kleinere Taschen und Rucksäcke Platz. Das restliche Gepäck muss vor und auf den Sitzen gelagert werden.

Auf den Gepäckablagen finden nur kleinere Taschen und Rucksäcke Platz. Das restliche Gepäck muss vor und auf den Sitzen gelagert werden.

Ich kann den Ärger der Mitreisenden verstehen, wenn sie in den – gerade zu Stoßzeiten – maßlos überfüllten Zug einsteigen und erst die anderen Reisenden bitten müssen, ihr Gepäck von den Sitzen zu entfernen. Nur wohin damit?

Ich pendle wöchentlich die Strecke Passau – München und München – Passau im sog. Donau-Isar-Express. Mittlerweile beschränkt sich mein Gepäck für die Arbeitswoche in München auf eine Reisetasche. Sie ist nicht überdimensioniert, aber nicht einmal diese findet Platz auf der Gepäckablage im Zug.

Ergonomisch designte Gepäckablage ohne Funktion

Einmal habe ich es ausprobiert und meine Tasche nach oben verfrachtet, doch dort blieb sie nicht lange: Beim nächsten Halt des Zuges fiel sie von dort herunter und meiner Sitznachbarin auf den Arm. Ich habe mich mehrfach entschuldigt, doch der wahrhaft Schuldige war schnell gefunden: Der Designer der Gepäckablagen in den Regionalzügen!

Schönes, ergonmisches Design - leider ohne Funktion: Die Gepäckablagen im Regionalzug sind meistens leer, das Gepäck muss auf den Sitzen gelagert werden.

Schönes, ergonmisches Design – leider ohne Funktion: Die Gepäckablagen im Regionalzug sind meistens leer, das Gepäck muss auf den Sitzen gelagert werden.

Die Besonderheit der Gepäckablagen ist, dass sie sich zur Mitte hin verjüngen. Wahrscheinlich soll das Design so besonders dynamisch aussehen. Das Problem ist nur, dass die Ablagen auch an ihrem Anfang und Ende nicht breit genug sind, dass sie z. B. Platz für meine Otto-Normal-Reisetasche bieten würden.

Gepäckchaos

Statt auf den Gepäckablagen stehen die Koffer am Gang. Reisende müssen stehen, weil auf den Sitzplätzen Gepäck lagert.

Statt auf den Gepäckablagen stehen die Koffer am Gang. Reisende müssen stehen, weil auf den Sitzplätzen Gepäck lagert – Alltag im Donau-Isar-Express.

Oft ist der einzige Ausweg, um zumindest einigen im Gang stehenden Mitreisenden einen Sitzplatz zukommen zu lassen, das Gepäck/ vorrangig die Koffer in den Gang zu stellen. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nichts Unangenehmeres gibt, als über eine mehrstündige Zugfahrt immer wieder seinen Koffer festhalten zu müssen, weil er ansonsten davonrollt. (Leider passt meine Rimowa Hartschale nicht unter den Sitz der Vierergruppe – ja, man entwickelt durchaus kreative Gepäckverstaumöglichkeiten…) Die Reisetasche auf dem Schoß zu haben ist auch nicht ganz angenehm, aber meiner Meinung nach lange nicht so nervtötend.

Design ist nicht alles

Deswegen: Liebe Deutsche Bahn, wenn schon nicht zu den Stoßzeiten (insbesondere für die Strecke München – Freising – Moosburg – Landshut und retour) und vor Feiertagen längere Züge eingesetzt werden können, dann bitte ändert zumindest das Design eurer Gepäckablagen! Denn kein Reisender hat etwas von ergonomisch designten Gepäckablagen, wenn sie dafür stehen müssen…

Zu Epiphanie: Weg mit dem Christbaum?

6 Jan
Kommen die Hl. Drei Könige - geht der Christbaum.

Kommen die Hl. Drei Könige – geht der Christbaum.

Traditionell wird bei uns zu Hause der Christbaum zu Epiphanie (6. Januar), dem Dreikönigstag, abgeräumt. Damit stehen wir eher in evangelischer Tradition, denn bei den Katholiken steht der Christbaum eigentlich traditionell bis Lichtmess (2. Februar) – zumindest früher war das so. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich kaum jemanden, der das noch durchzieht.


Doch so schön der Christbaum jedes Jahr ist, wenn er am Vorabend des Hl. Abends in unser Wohnzimmer kommt, spätestens an Silvester beginnt er seine Nadeln zu verlieren und dann ist es auch wieder schön, wenn wir ihn abräumen…
In unser Wohnzimmer kommt uns nur eine Nordmanntanne aus heimischen Gefilden. Es sind prächtige und gut duftende Bäumchen. Eigentlich schade, wenn sie nur einen kurzen „glänzenden“ Auftritt in den Wohnzimmern haben.
Gnadenfrist bis Lichtmess

Aus dem Garten meiner Großeltern: Christbaum 2012 vor der Vilshofener Stadtpfarrkirche.

Aus dem Garten meiner Großeltern: Christbaum 2012 vor der Vilshofener Stadtpfarrkirche.

Aber einige Tannenbäume haben Weihnachten ihren letzten großen Auftritt. Viele Jahre habe ich irgendwie die Spender von den Christbäumen in und um die Kirchen bewundert. Dieses Jahr gehörten auch meine Großeltern zu diesem Kreis. Der Tannenbaum in ihrem Garten war viel zu groß geworden. Ihn einfach abzuholzen dafür war er viel zu schade. Und so freuten wir uns in der Familie, dass er seinen letzten glänzenden Auftritt vor der Vilshofener Stadtpfarrkirche haben durfte.
Und weil die Kirche katholisch ist, hat er sogar noch eine Gnadenfrist bis Lichtmess 😉 Diese Art von „Recycling“ von zu groß gewordenen Tannenbäumen finde ich eine schöne und clever Idee von Kommunen und Kirchen!

Krebspatientin Talia (13) hilft sich selbst und anderen mit Beautyblog

4 Jan

Eigentlich bin ich keine richtige „Kundin“ von Beautyblogs – liegt wohl daran, dass ich mich immer relativ ähnlich schminke und wenn ich ehrlich bin, gehen mir die Fotos vom hundersten lackierten Fingernagel auf die Nerven…
Ganz anders war es als ich Talias Blog entdeckte. Dieser Blog hat mich berührt – obwohl es um Schminktipps ging. Warum?
Talia Joy Castellano, die 13-jährige Bloggerin, ist eigentlich alles andere als eine prädestinierte Beautybloggerin. Sie ist schwerkrank. Krebskrank und von ihrer Krankheit gezeichnet, hat keine Haare mehr. Sie weiß selbst, dass es für sie keine Heilung geben wird. Und dennoch gibt sie mit einer Leichtigkeit und Fröhlichkeit Schminktipps im Netz, dass es schon fast unheimlich ist. Denn es ist ungewiss, ob Talia ihren 14. Geburtstag überhaupt erleben wird. Das alles weiß Talia.
Ich finde, von diesem mutigen Mädchen können wir uns alle eine Scheibe abschneiden!! Denn dieser Beautyblog hat eine viel tiefer Botschaft: Gib dich nicht auf. Liebe das Leben, egal wie schwer es für dich ist. Und wahre Schönheit kommt von innen!

Talias Videoblog ist ein gutes Beispiel, wie über das Social Web die Welt näher zusammenrücken kann. Das positive Feedback, das Talia für ihre Videos erhält, gibt ihr Kraft. Gleichzeitig macht sie anderen Kranken Mut, sich nicht aufzugeben – Youtube also hier als eine ganz moderne Art der „Selbsthilfegruppe“!

2013: Mehr Inhalt auf „Pfotenpost von Mali“

1 Jan

Wer es noch nicht mitbekommen hat – ich betreibe nun auch ein Hundeblog „Pfotenpost von Mali“.

Mali lässt es Neujahr ruhig angehen und wünscht ein gutes 2013.

Mali lässt es Neujahr ruhig angehen und wünscht ein gutes 2013.

Dem Bild ist eigentlich nichts mehr hinzufügen: Ich wünsche all meinen Lesern ein gutes Neues Jahr 2013 und würde mich freuen, wenn ihr auch mal bei der Pfotenpost vorbeischaut!

Ich weiß nicht, wie ihr es mit guten Vorsätzen haltet… ich nehme mir meist nichts vor – vielleicht um mich selbst nicht zu enttäuschen 😉 Aber zwischendurch war es in 2012 auf der Pfotenpost relativ still. Und das, obwohl die quirlige Mali für viel Stoff sorgen würde… Daher mein Vorsatz für 2013 (und ich hoffe, dass ich mir die Zeit irgendwo abknapsen kann): Mehr Inhalt auf Pfotenpost von Mali im Neuen Jahr!