Archive | April, 2016

Blogger schenken Lesefreude: Publikation zum gratis-Download mit Beitrag von mir

23 Apr

blogger2015v-W-177x300Die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ geht dieses Jahr in die vierte Runde. Bisher war es üblich, dass Blogger am Welttag des Buches, dem 23. April, Bücher verlost haben.

Im vergangenen Jahr habe ich mich mit meinem Sparblog ISARSPARER auch ganz klassisch daran beteiligt und eine Verlosung ausgeschrieben. Das hat mich als Buchliebhaberin jedoch nicht so wirklich befriedigt… Mir kam es vor, als hätten Gewinnspiel-Junkies einfach die Liste der zentralen Seiten der Aktion, in der alle teilnehmenden Blogs gelistet sind, abgegrast:

Ui, eine pseudo-Gewinnspielfrage – scroll!
Oh, hier den Namen hinterlassen und in den Lostopf springen.
Und – klick – weiter zum nächsten Blog, der eine Buch verlost.

Aktion sollte mehr als Buchverlosung sein

Dass das nicht das Wahre ist, das haben auch die bibliophilen Mädels, die die Lesefreude-Aktion ins Leben gerufen haben, erkannt und dieses Jahr soll es anders werden: Gelistet sind nicht mehr die zu verlosenden Bücher. Zurück zu den Wurzeln also – Blogger schenken Lesefreude. Auf ISARSPARER erwartet euch auch ein ganz unkonventioneller Beitrag. Und Lesefreude muss ja nicht immer durch ein Buch entstehen – es gibt auch andere Formen der Publikation…

Doch obwohl ich viel (im www) schreibe, ist es doch ein besonderes Gefühl, wenn ein Text von mir gedruckt wird. So richtig, auf Papier. Totholz gebunden als Buch.

Publikation zum gratis-Download

Ich habe mich am Wettbewerb zum Förderpreis für Politische Publizistik der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) beteiligt. Thema war: „2030 – Wo steht dann meine Generation?“ Und ich freue mich, dass mein doch recht unorthodoxer Beitrag publiziert wurde, also so richtig gedruckt – auf Papier, zum Anfassen und Weitergeben an Opa.

Die Publikation gibt es gratis zum Download auf den Seiten der HSS:

Teresa A. Winderl: Briefe in die bayerische Gegenwart, in: Ursula Männle (Hrsg.): Förderpreis für Politische Publizistik 2014/2015. 2030 – Wo steht dann meine Generation, S. 139 – 148. (*einfach klicken*)

Kluge Beiträge über meine Generation im Jahr 2030

Es ist eine ganze Publikation, die, wer sie nicht auf Totholz ergattern konnte, eben auch digital auf zum Beispiel einem E-book-Reader lesen kann. Und ich persönlich finde, dass bei den sehr unterschiedlichen Beiträgen zu diesem spannenden Zukunftsthema, sehr kluge Überlegungen dabei sind:

Inspiriert wurde ich für meinen Beitrag von Rosendorfs Buch „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Die Preisträgerin hingegen hat sich als Naturwissenschaftlerin dem Thema recht geisteswissenschaftlich genähert und über die Autopoiese einer Generation an Hand der Luhmann’schen Systemtheorie nachgedacht.

Ja, vielleicht merkt ihr schon, warum ich mich freue, dass mein relativ stark literarischer Beitrag publiziert wurde 😉 Die Überschriften der einzelnen Beiträge sind zum Teil recht frech, wie „Opakratie“ etwa oder auch unaussprechlich „2030 – fourty, fifty! Abwechselnd Angst und Achsel – eine Anklage“. Zumindest Professorin Männle hatte bei der Laudatio ihre Freude an diesem Zungenbrecher 😉

Fourty, fifty – „meine“ Generation, die sich an diesem Wettbewerb beteiligen konnte, wird 2030 zwischen 40 und 50 Jahre alt sein. Werden wir die Arbeitswelt umkrempeln? Ein Beitrag („jung, smart & frech“) setzt sich damit auseinander.

Mitmachen und selbst Lesefreude schenken

Wenn auch ihr Lesefreude im Rahmen einer Publikation schenken wollt: Der Förderpreis für politische Publizistik der HSS ist dieses Jahr wieder ausgeschrieben – eingereicht werden können dieses Mal Beiträge zum Thema „Herausforderung: Einwanderung“