Tag Archives: Lichtbox Passau

„Profi“ statt „Selfie“: „Selbstversuch“ in der Lichtbox Passau

21 Jan

Ein kurzer Griff zum Smartphone – Kamerafunktion ein, lächeln und klick: Schon hat man ein „Selfie“. Ist das nichts geworden, einfach nochmal lächeln und den Auslöser drücken. So schnell, so einfach geht’s – ein Foto kostet heute nichts mehr. Man muss es ja nicht einmal mehr entwickeln lassen bzw. ausdrucken. Warum gibt es aber dennoch Menschen, die zum Fotografen gehen? Und warum kostet das dann auch noch „so viel“?

Heute ein „Selbstversuch“:

Beim Shooting in der Lichtbox konnte ich auch einmal das Outfit wechseln.

Beim Shooting in der Lichtbox konnte ich auch einmal das Outfit wechseln.

Vor Kurzem habe ich meinen Gutschein für ein Foto-Shooting eingelöst, den mir meine Mama schon vor drei Jahren zum Geburtstag geschenkt hat. Ich wollte damals unbedingt Fotos von der Lichtbox, weil deren Inhaber, Helmut Weishäupl, meiner Meinung nach, wunderbare Portrait-Aufnahmen macht – die schon fast künstlerischen Wert haben.

Aber wie eben Frauen so sind… Nie hat mir so ein Shooting zeitlich ins Konzept gepasst. Mal fühlte ich mich zu dick, mal stand die Lichtbox unter Wasser. (Weishäupl und sein Team sind im Hochwasser 2013 an ihrem alten Standpunkt abgesoffen.) Heute steht Weishäupls Lichtbox -hochwassergeschützt- am Ludwigsplatz. Aber nun wäre eben mein Gutschein verfallen und da musste es dann gehen – mit oder ohne zusätzliche Kilos.

Nach einiger Zeit klappte das Posen schon ganz gut.

Nach einiger Zeit klappte das Posen schon ganz gut.

Ich fotografiere zwar gerne, aber selbst vor der Kamera stehen, das mag ich gar nicht… So war ich schon etwas aufgeregt, als ich -frisch vom Friseur- in der Lichtbox zu meinem Shooting eintrudelte. In Ruhe konnte ich mich noch einmal „frisch“ machen und dann mit der Fotografin absprechen, was ich so für Vorstellungen von meinen Fotos hätte. Sie beriet mich sogar bei der Auswahl der Kleidung, weil ich zwischen zwei Teilen schwankte. So einen Service gibt’s beim Selfie schon mal nicht!

Und dann ging’s los: Am Anfang fiel mir das „Posen“ schon etwas schwer. Aber die Fotografin redete mir gut zu und ich fühlte mich sehr wohl. Das Shooting dauerte eine Stunde und es entstanden so eine Vielzahl von Aufnahmen: Ganzkörper, Kopf, vor schwarzem und weißem Hintergrund etc.

Ganzkörper- oder Portraitaufnahmen werden abwechselnd gemacht.

Ganzkörper- oder Portraitaufnahmen werden abwechselnd gemacht.

Dann hieß es Warten. Im Unterschied zum Handy-Selfie muss der Fotograf die Bilder nämlich erst einspielen. Nach einigen

Tagen bekam ich eine Auswahl von 60 Aufnahmen online präsentiert – noch unbearbeitet. In Ruhe konnte ich zu Hause die für mich schönsten Aufnahmen auswählen (Schönheit liegt freilich immer im Auge des Betrachters). Ich habe mich für 10 Aufnahmen entschieden, die nach meiner Bestellung noch retuschiert wurden.

Allein von den Gebühren für das Shooting könnte Weishäupl nicht leben. In meinem Fall (es gibt unterschiedliche Serien, die man bei der Lichtbox wählen kann) waren das €59. Für rund eine Stunde Shooting, Vorbesprechung und Einspielen der Bilder sind das nicht mal ein Euro „Lohn“ pro Minute. Und Weishäupl muss für seine Lichtbox u. a. Miete, Personal, Equipment und Technik bezahlen.

In der Lichtbox gibt es auch schöne Requisiten, die zu den Shootings eingesetzt werden.

In der Lichtbox gibt es auch schöne Requisiten, die zu den Shootings eingesetzt werden.

Ist halt eine Frage, ob so ein Fotografen-Bild einem persönlich „wert“ ist. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Danke Mama für dieses Geburtstagsgeschenk, auch wenn ich es erst drei Jahre später eingelöst habe. Aber macht euch doch einfach selbst ein Bild (haha ;))

Und so ein „Profi“(Foto) ausgedruckt in Händen zu halten, ist nochmal ein ganz anderes Gefühl als das „Selfie“ am Handy-Bildschirm zu betrachten.

header-blog-jpgAus Gründen der Transparenz: Den Gutschein für das Shooting hat meine Mama gezahlt. Helmut Weishäupl von der Lichtbox ging danach eine Kooperation mit mir ein, im Zuge deren ich die Bilddateien zur Verfügung gestellt bekam. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür – ohne die Lichtbox gäbe es keinen neuen Header auf Teresa ohne h’s Blog!

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Frohe Weihnachten 2014

23 Dez

Weihnachtskarte_Teresaohneh20142Ein Jahr neigt sich dem Ende, das gibt Anlass zurückzuschauen:
Einige Impressionen aus dem Jahr 2014 zieren daher Weihnachtskugeln auf meiner Weihnachtskarte.

Diese stehen exemplarisch für Blogposts oder Ereignisse aus dem Jahr 2014, die mich besonders bewegt haben und die ich daher nochmals kurz darstellen möchte (von links nach rechts):

  • Es war mir eine besondere Ehre, den frisch gewählten Stadtrat von Augsburg, Benedikta Lika, interviewen zu dürfen – ich hoffe, dass ich ihn künftig noch etwas mehr bei seinem wichtigen Anliegen, der Inklusion, unterstützen kann.
  • Besonders freut mich auch die Kooperation mit der Lichtbox. In diesem Jahr habe ich einen neuen Header gebastelt – das war so nur möglich, weil ich die Foto-Daten hierfür zur Verfügung gestellt bekommen habe.
    Vielen Dank nochmals an Helmut Weishäupl von der Lichtbox in Passau! Wie ihr bei diesen Bildern seht, wer wirklich gute Aufnahmen braucht, der ist dort an der richtigen Adresse.
  • 2014 war ein besonderes Zentenarium: 100 Jahre Erster Weltkrieg. Nachdem ich mich akademisch vielfältig mit diesem Thema beschäftigt habe (so durfte ich u. a. beim Bayernbund einen Vortrag dazu halten), war es ein echtes Erlebnis, das Auto von Sarajevo in Wien besichtigen zu können. Mit dem CdAS waren wir auf Spurensuche, hier entstand auch der Blogpost über die Ur-Enkelin des ermordeten Thronfolgers.
  • Ein weiteres Highlight war für mich auch der StipendiatenCup in Nürnberg, da ich mich dort erstmals als Sportfotografin versuchen konnte.
  • Einen zentralen Platz im zurückliegenden Jahr nahm wieder „meine“ Stiftung ein. Nachdem ich im Frühjahr als Promotionsstipendiatin in den Vorstand von „docnet“ gewählt wurde, organisierten wir vielfältige Aktivitäten für die Doktoranden der HSS. Ganz besonders am Herzen lagen mir dabei die insges. vier Bastelabende für das BR-Projekt „Sternstunden“, bei dem u. a. Basetta-Sterne gefaltet wurden.

Als „Weihnacht-Junkie“ habe ich einige Posts zum Thema „Weihnachten“, diese sind: