Weihnachtskrippe: Meine Sammelleidenschaft für Miniaturkrippen

24 Dez

Weihnachten wird eben nicht – wie es ein Elektro-Riese in seiner Werbung verkündet – unterm Baum „entschieden“, sondern in der Krippe.

Vielleicht kommt daher meine Leidenschaft für (Miniatur)krippen, denn die Krippe drückt aus, um was es an Weihnachten geht: Ja es geht um ein Geschenk – aber das größte Geschenk, das wir an Weihnachten erhalten ist, dass Gott uns seinen Sohn schenkt.

Viele Generation haben sich seither an der Interpretation der Geburtszene von Jesus in der Krippe Gedanken gemacht. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Stilen und Materialien – aus Holz, Glas oder z. B. Zinn. Ich sammle seit einigen Jahren Miniaturkrippen – zu Weihnachten möchte ich einige Exemplare aus meiner Sammlung präsentieren:

Meine Eltern haben unsere „Hauskrippe“ im Jahr meiner Geburt gekauft. Es handelt sich um eine Orientkrippe, die Figuren sind von Huggler aus der Schweiz. Ab und an wird sie um Figuren erweitert, heuer kam z. B. ein schwarzes Schaf dazu…

Orientkrippe mit Figuren von Huggler – unsere „Hauskrippe“. (Foto: Ralph Winderl)

Neben den orientalischen Krippen, die das Geschehen in einem dem Hl. Land nachempfundenen Umfeld darstellen, gibt es auch sog. Heimatkrippen. Eine „richtige“ Heimatkrippe habe ich zwar nicht, aber aus heimatlichen Materialen habe ich eine gebastelt, die Figuren sind auf einer Granitplatte platziert.

Eine selbstgemachte Krippe aus heimatlichen Materialien, einem Granitstein.

Eine geschnitzte Miniaturkrippe habe ich aus dem Hl. Land.

Geschnitzte Krippe aus dem Hl. Land

Auch eine Glaskrippe befindet sich in meiner Sammlung:

Ein Krippe, die vollständig aus Glas gefertigt ist.

Ich habe auch eine Krippe aus Achat-Scheiben gebastelt:

Auch eine Krippe in einer Nussschale haben wir schon gebastelt:

Eine Krippe in eine Nussschale gebastelt.

Aus heimatlichem Material, Zinn, ist dieses Exemplar:

Zinnkrippe.

Ein ganz besonderes Stück ist diese Lederkrippe, die meine Mama in den 1960er im sog. „Zuchthaus von Straubing“ erworben hat. Diese wurde von den Insassen in Handarbeit gefertigt und ist eine echte Rarität! Die „schweren Jungs“, die diese filigrane Arbeit verrichteten, faszinieren mich jedes Jahr auf’s Neue. Heute ist das Zuchthaus schon längst ein sog. Justizvollzugsanstalt geworden. Ein Stück Zeitgeschichte also!

Die Lederkrippe wurde in den 1960er Jahren im Zuchthaus Straubing gefertigt.

Egal ob aus Leder, Zinn oder Glas – die Krippe will uns auf den Sinn von Weihnachten aufmerksam machen: Die Geburt von Jesus Christus. Das sollten wir bei aller der Pracht der Krippen, der glänzenden Christbäume und den Geschenken auch nicht vergessen…

… Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

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3 Antworten to “Weihnachtskrippe: Meine Sammelleidenschaft für Miniaturkrippen”

  1. miriam Dezember 24, 2011 um 1:05 pm #

    Die Muschelkrippe ist ja toll!

    • miriam Dezember 24, 2011 um 1:08 pm #

      Ups. Ich meinte die aus Achat-Scheiben 🙂 Hat auf den ersten Blick wie eine Muschel ausgesehen. Ist aber trotzdem sehr hübsch!

      • teresaohneh Dezember 24, 2011 um 1:57 pm #

        Danke – gar nicht schwer zu machen; Müssen nur die „richtigen“ Halbedelstein-Scheiben ausgewählt werden… aber das ist gar nicht so leicht 😉

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