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Hat Teresa noch immer die schönsten Eier? Ein Einblick in die aktuelle Osterhasen-Werkstatt

5 Apr

 

PaWo TitelgirlMittlerweile ist es zwar schon ein paar Jährchen her, dass ich mit einer boulevardesken Überschrift als „Cover-Girl“ fungierte… Da ich aber, gerade in der Fastenzeit, noch heute darauf angesprochen werde, ob ich immer noch Ostereier bemale, wird es Zeit, der Frage auf den Grund zu gehen: Hat Teresa noch immer die schönsten (Oster)Eier?

Wer mir auf meiner privaten Instagram-Seite folgt, bekommt dort auch immer wieder Bastelerzeugnisse von mir zu Gesicht. Ganz besonders hoch im Kurs steht bei mir seit einigen Jahren Origami. Ich habe schon mit Gruppen für die BR-Aktion „Sternstunden“ Weihnachtssterne in dieser (und anderen) Techniken gebastelt. Aber in diesem Post soll es ja um Ostern und Eier gehen.

Bevor ich jedoch meine Eier-Kollektion aus dem Jahr 2017 zeige, möchte ich euch auf meinen Blogpost auf meinem Spar-Blog ISARSPARER verweisen, dort findet ihr Links zu einem 3D-Origami-Osterhasen. Für den Fall, dass euch dieser Blogpost Lust auf Basteln macht, ihr euch aber das mit echten Eier nicht zutraut.

 

Derweil muss ich immer wieder sagen: So zerbrechlich ist ein Ei gar nicht. Man kann es also schon fest in die Hand nehmen, wenn man es bemalt und auch zum Beispiel etwas vorzeichnen mit Bleistift. Sogar das Radieren hinterher hält das Ei aus, insbesondere Gänseeier sind stabiler als die vom gemeinen Haushuhn.

Weniger religiöse Symbole auf Ostereiern

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Grün auf grün. Auch an Ostern macht mir Origami Spaß! Wer findet den Hasen? (Foto: Winderl)

Dieses Jahr konnte ich endlich mal wieder die Ostereier-Ausstellung in Pocking besuchen. Zusammen mit meiner Mama war das früher immer ein Pflichttermin, doch mittlerweile bin ich nicht mehr jedes Wochenende in der Region Passau und konnte den Termin leider nicht immer einplanen.

Was ich – nicht nur bei den Ostereiern beobachte – Basteln folgt gesellschaftlichen Trends. Manche Stände kamen dieses Jahr gänzlich ohne religiöse Symbolik auf den Eiern aus. Ist es Ausdruck unserer säkularen Gesellschaft? Oder passen zum Beispiel überladene Klosterarbeiten einfach nicht mehr so gut in die oft puristischen Wohnraumkonzepte?

Auch ich verschließe mich Basteltrends nicht. Früher haben meine Mama und ich auch schöne Klosterarbeiten zusammen gemacht. Heute bastle ich eher allein und will schnell einen Erfolg sehen. (Im Vergleich dazu könnt ihr euch gerne einen älteren Blogpost von mir mit Ostereiern ansehen.)

Lettering als DIY-Trend

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Lettering auf Ei oder Papier eine DIY-Methode, um schnell schöne Effekte zu erzielen, wie diese Osterkarte zeigen soll. (Foto: Winderl)

Schnell geht das zum Beispiel mit einem neuen DIY-Trend (man spricht jetzt auch eher von Do It Yourself als altmodisch „basteln“) Lettering. Das ist als eine Art moderne Kalligraphie.

Kurz zusammengefasst: Die Abstriche der Buchstaben sollen dabei dicker (hierfür Druck auf den Stift ausüben) als ihre Aufstriche sein. Dafür gibt es spezielle Stifte zum Beispiel von Tombow*, aber die sind leider nicht wasserfest – deswegen konnte ich sie für meine Ostereier Edition 2017 nicht verwenden.

Benutzt habe ich einen einfachen schwarzen Edding*, denn ich finde, damit sieht es richtig nach Lettering aus. (Aber natürlich gibt’s die Edding-Stifte auch zum Beispiel in silber- oder goldfarben*.) Die dickeren Abstriche der Buchstaben musste ich so „simulieren“. Mit den teuren Pinselstiften werden diese quasi automatisch erzeugt – wenn man weiß wie der Hase läuft bzw. der Stift richtig zu handhaben ist.

In Pocking am Ostermarkt habe ich mich auch immer gerne mit ausgeblasenen Eiern eingedeckt. Aber die Preise dort sind gestiegen. Schade, dass man sie mittlerweile im Internet schon fast günstiger bestellen kann. Wer also gleich loslegen will mit der Kunst am Ei, dem empfehle ich mit den stabileren Gänseeiern (12 Stück auf Amazon für unter 11 Euro*) zu starten.

DaWanda-Shop von Teresa ohne h eröffnet

Bisher kamen nur liebe Freunde und Verwandte in den Genuss, Bastelerzeugnisse von mir geschenkt zu bekommen. Da aber wie gesagt die Nachfrage danach relativ hoch ist, habe ich mich dazu entschlossen einen Shop bei DaWanda zu eröffnen. Dort könnt ihr ab sofort einige Basteleien von mir kaufen – mal schauen, ob das auch irgendwer tut oder die Leute meine Sachen immer nur geschenkt wollen 😉

Aber hier nur ein kleiner Einblick in meine Werkstatt:

 

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Selbstgemachter Adventskranz „to go“

20 Nov

Nur noch einige Tage und wir haben schon wieder den ersten Advent. Habt ihr euch schon Gedanken über euren Adventskranz gemacht?

Die (Vor)weihnachtszeit ist die Zeit der Geschenke. Und was erfreut das eigene Herz und das Herz des Beschenkten besser, als etwas selbstgebasteltes, weil diese Kleinigkeiten eben ganz persönlich sind und von Herzen kommen.

Adventskranz to go

Vier Teelichter mit Washi Tapes und den Ziffern 1 bis 4 verzieren und fertig ist der „Adventskranz to go“.

Eine solche gebastelte Kleinigkeit ist mein „Adventskranz to go“. So ein Mini-Adventskranz ist das ideale Mitbringsel für die liebe Kollegin im Nachbarbüro oder den Junggesellen, der keinen Adventskranz im herkömmlichen Sinne in seiner Bude hat. Oder vielleicht wollt auch ihr selbst auf einen traditionellen Adventskranz aus Tannengrün verzichten.

Mein „Adventskranz to got“ ist jedenfalls ratzfatz fertig, alles was ihr für die „Basic-Variante“ benötigt sind:

  • 4 Teelichter
  • Washi Tapes
  • Lackmaler in der Farbe eurer Wahl
  • Klarsichtfolie oder Tütchen zum Verpacken
  • Geschenkanhänger zum Verzieren

Sog. Washi Tapes (auch Masking Tapes genannt) sind gerade bei einigen Discountern (ALDI Süd, LIDL) im Angebot, es gibt sie aber auch in großer Auswahl z. B. hier auf Amazon. Es handelt sich hierbei um bedruckte Papierklebebänder, die man zum Basteln verwenden kann und ursprünglich aus Japan kommen.

Teelicht mit Washi Tape

Das Washi Tape einfach auf die „Schale“ der Teelichter aufkleben.

Ähnlich wie einen Tesafilm lassen sich dies Washi Tapes auf die „Schale“ der Teelichter anbringen. Wer verschiedene Design-Varianten der Tapes besitzt (und das ist ja meist bei den Bastelfeen der Fall), der kann jede Adventskerze/ jedes Teelicht mit einem anderen Muster verzieren.

Danach werden noch mit den Lackmalern die Zahlen eins bis vier für die einzelnen vier Adventssonntage auf die verzierten Teelichter geschrieben. Hier habe ich mich für die klassischen Farben gold und silber entschieden. Jetzt seid ihr im Prinzip auch schon fertig.

Ich habe den „Adventskranz to go“ ganz einfach in Klarsichtfolie verpackt und mittels eines Stempels ein farbiges Notizblockpapier verziert, das ich gelocht und an die Teelichter gebunden habe.

Je nach Fantasie, Bastelfertigkeiten und Zeitbudget könnt ihr die „Basic-Variante“ natürlich auch noch etwas aufpeppen – hierzu noch einige Ideen von mir:

  • Man kann natürlich auch nur ein Washi-Tape-Design für den „Adventskranz to go“ wählen und bspw. nur für den sog. Gaudete-Sonntag, den dritten Advent, eine andere Variante. Dieses dritte Teelicht könnte dann auch ein Duft-Teelicht oder eines aus Bienenwachs sein.
  • Man könnte auch den Teelichter noch eine Zündholzschachtel hinzufügen, die ihr natürlich auch noch mit bspw. Washi Tapes verzieren könnt.
  • Ihr könnt natürlich auch noch z. B. einen  selbstgebastelten Stern an das Päckchen hängen.
  • Ihr könntet auch eine kleine Box in Origami-Technik für die Teelichter basteln.

Sicher habt ihr noch viele eigene Ideen zum „Adventskranz to go“! Ich würde mich daher freuen, wenn ihr diese einfach als Kommentar unter meinem Blogpost hinterlasst und auch noch bei meinem älteren Beitrag über Adventskränze vorbeiklickt 😉

Viel Spaß beim Nachbasteln, kreative Ideen und natürlich eine schöne Adventszeit

wünscht euch Teresa ohne h

#IceBucketChallenge – mein Kommentar und Nominierungseinsatz

31 Aug

Die #IceBucketChallenge unserer Tage erinnert mich etwas an den Sportunterricht meiner Schulzeit. Es war ein bisschen ein Zeichen von Beliebtheit, in welcher Reihenfolge man in die Völkerball-Mannschaft gewählt wurde. Ich habe mich gerne auf der Bank besonders klein gemacht, um möglichst spät (am liebsten wär mir gewesen gar nicht) in die Mannschaft gewählt zu werden. Der Zeitpunkt der Nominierung bei der #IceBucketChallenge ist auch irgendwie ein Indikator für die Beliebtheit/ Vernetztheit der nominierten Person. Ich wurde bspw. zeitgleich mit dem CSU-General Andi Scheuer nominiert. Und ich dachte, ich hätte schon lange auf der Bank sitzen dürfen… Bei der #IceBucketChallenge habe ich mich nämlich – entgegen meiner sonstigen Gewohnheit – wie einst im Sportunterricht äußerst zurückgehalten, keine (oder kaum dumme Kommentare) meinerseits. Und jetzt hat’s mich doch erwischt! Ich „danke“ meinem Twitterfreund Marko Preuß (@papapreuss) aus Berlin für die Nominierung. Ich mach mich auch als Bayer nicht zum „Vollhorst“

Als Bayerin mache ich mich ungern zum "Vollhorst", sondern bastel lieber für das BR-Projekt Sternstunden. Für einen Stern brauche ich bis zu einer Stunde, je nach Modell.

Als Bayerin mache ich mich ungern zum „Vollhorst“, sondern bastel lieber für das BR-Projekt Sternstunden. Für einen Stern brauche ich bis zu einer Stunde, je nach Modell.

Doch auch wenn ich aus Bayern bin, ich mache mich an dieser Stelle NICHT zum „Vollhorst“ und kippe mir keinen Eimer mit Eiswasser über den Kopf… Ich habe mich schon über genug Videos selber lustig gemacht. (Mein persönliches Highlight ist der Sprung in den Pool einer Lokalpolitikerin mit einem Hermès-Gürtel.) Und auch sonst habe ich es nicht nötig, mich besonders pseudo-originell vor einer Kamera zu produzieren. Wer mich kennt weiß, ich brauch keine Kamera dazu 😉 Es gibt leider eine Meeeeenge unerforschter Krankheiten. ALS ist nur eine davon. Doch ist die #IceBucketChallenge wirklich dazu geeignet, auf diese Krankheit nachhaltig aufmerksam zu machen? Passauer Prof initiiert ALS-Seite auf FB Ein hochgeschätzer Ex-Prof von mir, Prof. Dirk Heckmann, hat eine Facebook-Seite („Help ALS Anywhere – Like & Share“) initiiert, die nachhaltig auf ALS aufmerksam machen soll. Eine ganz, ganz wunderbare Idee, diesen Hype zu nutzen! Das Interesse? Ganze 34 Likes (inkl. dem Like des Initiators). Fazit: Die Menschen wollen einfach nur sehen, wie sich ihre Social-Media-Freunde nass machen. q. e. d. Mein Nominierungseinsatz Soweit mein Kommentar/ Wort zum Sonntag zur #IceBucketChallenge, jetzt zu meinem Nominierungseinsatz: Ich lasse mir ungern vorschreiben, wem ich etwas spenden soll – setze mich aber gerne für den guten Zweck ein… Aber auf allen Hochzeiten kann man auch charitymäßig nicht tanzen!

Beim ersten von vier geplanten Bastelnachmittagen für Sternstunden entstanden elf sog. Bascetta-Sterne.

Beim ersten von vier geplanten Bastelnachmittagen für Sternstunden entstanden elf sog. Bascetta-Sterne.

Im Moment organisiere ich (in Kooperation mit dem Club der Altstipendiaten meiner Stiftung – kurz: CdAS) Bastelnachmittage für Sternstunden. Für das Projekt des Bayerischen Rundfunks mit dem „kranke, behinderte und in Not geratene Kinder – in Bayern, in Deutschland und weltweit“ Unterstützung erfahren, werden die selbstgebastelten Sterne auf dem Nürnberg Christkindlesmarkt verkauft. Ich habe bereits im vergangenen Jahr mit Mitstipendiaten für das Projekt gebastelt und das Bastelmaterial selbst bezahlt. Dieses Jahr konnte ich den CdAS als Sponsor für das Bastelmaterial gewinnen. Pro Like für meinen Beitrag an der Pinnwand der Seite von Prof. Heckmann, bastle ich einen Stern für Sternstunden (mit meinem persönlichen Bastelmaterial). Zeitaufwand pro Sterne, je nach Modell, zwischen 10 Minuten bis zu einer Stunde. Nominieren möchte ich niemanden für die #IceBucketChallenge, weil ich hoffe, dass jeder ein persönliches Charity-Projekt hat, das er auch ohne pseudo-witzige Videos unterstützt. Vielleicht wollt ihr dazu ja die ALS-Seite von Prof. Heckmann liken! ***Update*** Meinen Like-Countdown (1 Like = 1 Stern) habe ich am 9. Sept. um 22.22h geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren es 12 Likes für den Beitrag an meiner Pinnwand, plus 2 Likes auf der Seite von Prof. Dirk Heckmann „Help ALS Anywhere – Like & Share“ (wo die Likes eigentlich gemacht werden sollten, aber ich zähl natürlich alle ;)) Das macht nach Adam Riese 15 Sterne, die ich „extra“ für Sternstunden basteln wollte. Und was soll ich sagen – die vergangenen TV-Abende waren sehr produktiv, hier der ultimative Bildbeweis (vom 16. Sept.):

Meine persönliche #IceBucketChallenge habe ich erfüllt: 15 Sterne ( 1 Like = 1 Stern) für Sternstunden.

Meine persönliche #IceBucketChallenge habe ich erfüllt: 15 Sterne ( 1 Like = 1 Stern) für Sternstunden.

Wie ich mich kenne, werden es aber bis zur Abgabe der Sterne beim BR noch ein paar zusätzliche Exemplare 😉

Weihnachts-Grußkarte in Christbaum-Kugel-Design basteln

17 Mai

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten!? Nein, aber da mich gerade eine Frühjahrs-Grippe ans Bett fesselt und Weihnachten ohnehin immer so plötzlich kommt… Warum nicht schon im Mai Grußkarten vorbasteln für Weihnachten?

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Für meine Grußkarte braucht ihr nicht viel:
Quadratisches Papier (in der Farbe eurer Wahl) für die Schleife,
farbiges Papier (z. B. Weihnachtsgeschenk-Papier) für die „Christbaum-Kugel“,
eine Gußkarte
Kleber.
Schritt 1 Die 3D-Schleife in Origami-Technik falten. Eine gute Anleitung habe ich hier gefunden. Origami fasziniert mich seit Weihnachten 2013 – Bascetta-Sterne haben mich „infiziert“. Ich bin also schon etwas geübt, aber im zweiten oder dritten Anlauf kriegt auch ihr die Schleife hin.
Schritt 2 Je nach Geschmack eine, zwei oder auch mehrere kleiner werdende Kreise ausschneiden. Bei meiner „Muster“-Variante habe ich mich für zwei Kreise entschieden – der eine ist aus Geschenkpapier, der andere aus demselben Papier wie die Schleife. Diesen kleineren uni-farbenen Kreis habe ich auch noch bestempelt, aber das kann man sich auch sparen.
Schritt 3 Jetzt müssen die Teile nur noch zusammengeklebt werden. Auf die Origami-Schleife habe ich noch ein Glitzersteinchen geklebt. Wer das nicht hat, kann das natürlich auch weglassen. Die Kreise könnte man auch mit 3D-Klebeband auf der Grußkarte anbringen, aber das hab ich nicht zur Hand. Wer das hat und mag, kann „Frohe Weihnachten“-Aufkleber anbringen oder mit Schönschrift unter die Weihnachtskugel schreiben. Mir persönlich gefällt meine Variante ganz gut, Weihnachtskarten sind ja sonst recht überladen.
Schritt 4 Die Karte muss natürlich noch beschrieben werden 😉 Wer möchte, dass Karte und Umschlag zusammenpassen, kann auf den Umschlag Papier kleben, das beim Kreise ausschneiden übrig blieb. Ich finde, das sieht nicht nur super aus, sondern ist auch eine ideale Resteverwertung.
Fazit Ich ertappe mich dabei, immer weniger „echte“ Post zu verschicken. Oft greife ich auf die schnelle und persönliche Variante „E-Mail“ zurück. Doch an Weihnachten greife ich gern zu Füller und Grußkarte. Ich finde, meine hier gezeigte Variante ist eine praktikable Bastelvariante – denn länger als ca. eine halbe Stunde, wie hier, kann und möchte ich nicht in die Herstellung einer Grußkarte investieren.

Hochwasser-Hilfe für Passau: Ebay-Auktion mit selbstgefertigtem Scherenschnitt

6 Aug

Wenn jetzt die Urlaubszeit anbricht, haben wir uns selbstverständlich alle eine Pause verdient. Doch wir sollten auch nicht die Menschen vergessen, die sich heuer und vielleicht auch die kommenden Jahre keinen Urlaub mehr leisten können – etwa weil sie beim Jahrtausendhochwasser alles verloren haben. Auch und gerade weil die „Jahrtausenflut“ aus den Schlagzeilen der Medien verschwunden ist.

Oft werde ich außerhalb meiner Heimatstadt gefragt, ob meine Familie selbst vom Hochwasser betroffen ist und wie es nach den Rekord-Pegel-Ständen in der Dreiflüssestadt aussieht. Da uns die Fluten verschont haben, liegt mir nun eines am Herzen: Unser Passau soll bald wieder so schön werden wie früher!

Passau räumt weiter auf

Der Schlamm ist mittlerweile von den Straßen gespült und das öffentliche Leben läuft weiter: Alle Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten sind wieder zugänglich, was insbesondere für den Tourismus der Dreiflüssestadt von hoher Bedeutung ist. Passau lohnt wirklich jederzeit einen Besuch – gerade jetzt nach dem Jahrtausendhochwasser unterstützen Sie so unsere schöne Stadt!

Aber wenn man genau hinsieht und die Stadt von Kindesbeinen an kennt, ist klar: Bis es wieder so aussieht wie vor der Flut, brauchen wir v. a. eins: SPENDEN, SPENDEN, SPENDEN!

Betroffene brauchen jetzt (Geld)Spenden

In den ehemals überschwemmten Privat- und Gewerberäumen laufen die Renovierungen auf Hochtouren. Da muss der Putz heruntergehauen und Wände getrocknet werden. Oftmals ist noch viele Monate nicht an „normales“ Wohnen oder Geschäftsleben zu denken.

Dieser von mir selbstgefertigte Scherenschnitt von der Passauer Skyline versteigere ich auf ebay für die Hochwasseropfer.

Ich selbst war als „Fluthelferin“ im Einsatz (wie ich hier berichte) und habe hier gebloggt, wie das Leben mit und an drei Flüssen in Passau ist. Aber jetzt brauchen die Betroffenen in erster Linie Gelder, um ihre geschädigten Häuser und Wohnungen zu renovieren bzw. wieder bewohnbar zu machen.

Scherenschnitt „Made in Passau“ passt zu jeder Inneneinrichtung

Um meinen persönlichen Spendenbeitrag als Promotionsstudentin etwas steigern zu können, habe ich mir überlegt, einen von mir selbstgefertigten Scherenschnitt der Passauer Skyline auf Ebay anzubieten. Der Erlös geht an Hochwasseropfer in Passau. Hier geht’s direkt zur Ebay-Auktion.

Der Scherenschnitt ist ein traditionelles Kunsthandwerk. Wie der Name schon sagt: Das Motiv habe ich mit einer (Nagel)schere aus Papier geschnitten. Ich habe mich für das „klassische“ schwarz des Scherenschnittpapiers entschieden und einem schlichten silbernen Rahmen – so passt das 10×15 große Bild wirklich zu jedem Einrichtungsstil.

Also quasi ein „einmalige“ Chance ein schönes Passau-Bild „Made in Passau“ zu ersteigern 😉

***Eine BITTE: Wer meinen Scherenschnitt selbst nicht steigern möchte, dann bitte fleißig im Social Web teilen – Danke***

2013: Mehr Inhalt auf „Pfotenpost von Mali“

1 Jan

Wer es noch nicht mitbekommen hat – ich betreibe nun auch ein Hundeblog „Pfotenpost von Mali“.

Mali lässt es Neujahr ruhig angehen und wünscht ein gutes 2013.

Mali lässt es Neujahr ruhig angehen und wünscht ein gutes 2013.

Dem Bild ist eigentlich nichts mehr hinzufügen: Ich wünsche all meinen Lesern ein gutes Neues Jahr 2013 und würde mich freuen, wenn ihr auch mal bei der Pfotenpost vorbeischaut!

Ich weiß nicht, wie ihr es mit guten Vorsätzen haltet… ich nehme mir meist nichts vor – vielleicht um mich selbst nicht zu enttäuschen 😉 Aber zwischendurch war es in 2012 auf der Pfotenpost relativ still. Und das, obwohl die quirlige Mali für viel Stoff sorgen würde… Daher mein Vorsatz für 2013 (und ich hoffe, dass ich mir die Zeit irgendwo abknapsen kann): Mehr Inhalt auf Pfotenpost von Mali im Neuen Jahr!

Adventskalender – eine Tradition für die man nie zu alt ist?

3 Dez
Mein Schoko-Adventskalender von Milka.

Mein Schoko-Adventskalender von Milka.

Es gibt Traditionen, für die ist man – finde zumindest ich – nie zu alt: Der Adventskalender ist eine solche Tradition.

Früher, da waren die gekauften Adventskalender aus Papier und die Motive darauf waren christlich. Hinter jedem Türchen verbarg sich ein anderes Bildchen.

Papa hielt die beiden Kalender hoch. „In dem hier sind Schokoladenfiguren“, sagte es. „Das findet der Zahnarzt wahrscheinlich nicht so gut. Im anderen sind Plastikpüppchen.“ (…) „Als ich klein war, war das alles ganz anders“ (…) „Damals war immer nur ein kleines Bild unter den Klappen des Kalenders, für jeden Tag eins. Aber wir waren trotzdem jeden Morgen von neuem gespannt. Wir haben immer erst zu raten versucht, was für ein Bild wohl als Nächstes kommen würde. Und dann… ja, danach haben wir dann die Klappen aufgemacht. Es war, als ob wir die Tür zu einer anderen Welt öffneten.“ (Gaarder (2009), Das Weihnachtsgeheimnis, S. 7f.)

Das ist der heutigen Generation irgendwie zu wenig. Auch ich wuchs mit Schoko-Adventskalender auf. Die Motive darauf waren irgendwie noch nie schön – so amerikanisch, mit Weihnachtsmännern. Das war natürlich für bayerische Kinder ganz schlecht, denn die glauben bekanntlich an das Christkind!

Meine Mama hat uns den Adventskalender noch selbst gebastelt

So lange mein jüngerer Bruder und ich noch im Kindergarten waren, bastelte unsere Mami die Adventskalender selbst. Jedes Jahr gab es einen anderen, der ganz individuell befüllt war. Und da ich kein Einzelkind war, lernte ich teilen – mein Bruder und ich durften abwechselnd die Türchen öffnen. Zum Glück ist 24 durch 2 teilbar, ansonsten wäre die Adventszeit vielleicht nicht ganz so friedlich verlaufen…

„Fertig-Adventskalender“ sind heute Trend

Ja und heute müssen sich Mamis keine allzu große Mühe mehr geben. Die Adventskalender, ob von Lego, Polly Pocket oder von Kosmos sind reich befüllt – und haben auch einen stolzen Preis. Nun gut, die „Kleinigkeiten“, die unsere Mama in die Säckchen und Schübchen gefüllt hat, waren auch nicht umsonst… aber irgendwie hatte das noch einen andere Dimension.

Ich will nicht sagen, dass Mütter und Väter, die heute „Fertig-Adventskalender“ für ihre Kinder kaufen, diese weniger lieben… aber irgendwie hat das für mich auch eine Botschaft: Sie nehmen sich nicht mehr die Zeit, sich auf die Adventszeit einzustimmen. Der „Fertig-Adventskalender“ ist gleich gekauft. Meine Mama hat hingegen sehr viel mehr Mühe investiert und musste sich alle 24 Kleinigkeiten erst ausdenken und dann kaufen.

Da ich trotz meines nicht mehr gerade zarten jugendlichen Alters auf einen Adventskalender verzichten will, habe ich auch einen… naja, eigentlich nicht nur einen. Aber von meiner Mama habe ich dieses Jahr einen Schoko-Adventskalender von Milka bekommen. Die Schokoladenqualität darin ist angenehm gut, über die Optik lässt sich freilich wieder streiten.

Ein Buch als Adventskalender

Da wir eigentlich in der Familie beschlossen hatten, die „ungesunden“ Schoko-Adventskalender nicht mehr zu kaufen – was angesichts der aktuellen Mineralöl-Thematik wieder ein ganz anderes Licht auf die Sache wirft – bekam ich im vergangenen Jahr einen „gesunden“ Adventskalender geschenkt: Das Buch „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Garder. Jeden Tag kann man darin ein Kapitel lesen – die Geschichte wird so quasi in Etappen bis zum 24. Dezember erzählt. Das Buch selbst ist spannend – auch für Erwachsene – und eignet sich meines Erachtens zum selber-, aber auch vorlesen.

„Schummeln“ beim Adventskalender?

Nun nutze ich diese zwei Kalender „parallel“ – es steht ja nirgends, dass man nur EINEN Adventskalender haben dürfte. In Kindertagen hatten wir auch immer zwei: Einen zu Hause bei den Eltern und einen bei meinen Großeltern. Da wir diese „nur“ einmal wöchentlich besuchten, hatten ich dort immer eine Arbeit die Türchen der vergangenen Woche nachzunaschen. Mein Bruder musste da weniger „hart“ arbeiten – er hatte meist nur maximal bis zum ersten dezemberlichen Besuch bei den Großeltern einen „Zweit-Kalender“, denn er verputzte traditionelle alle 24 Schokofiguren auf einmal.

„Ob er das dritte Türchen aufmachen sollte? Er könnte es ja danach wieder zudrücken und so tun, als ob nichts passiert wäre.

Aber das wäre geschummelt gewesen. Beim Kartenspielen durfte man auch nicht schummeln, und mit der Zeit bis Weihnachten zu schummeln war noch viel schlimmer. So schlimm, wie Päckchen zu gucken, die erst am Heiligabend geöffnet werden durften. Es war fast, wie sich selber bestehlen.“ (Gaarder (2009), Das Weihnachtsgeheimnis, S. 25)

Ein Adventskalender für die Ohren

Dieses Jahr bin ich noch auf einen anderen „alternativen“ Adventskalender gestoßen: Ich habe mir das Hörbuch „Der Weihnachtshund“ von Daniel Glattauer ausgeliehen. Nun, da geht es mir da aber irgendwie wie meinem Bruder… Ich höre die einzelnen Tage nicht an jedem Dezembertag, sondern gleich komplett durch. Ich bin erst beim 10. Dezember und kann diesen Hörbuch-Adventskalender daher noch nicht bewerten.

Aber ich finde es irgendwie schön, dass es mittlerweile auch Adventskalender für Erwachsene gibt. (Inwiefern mich allerdings z. B. ein Krimi-Adventskalender auf die besinnlichste Zeit des Jahres einstimmen soll… darüber lässt sich sicher streiten.) Eigentlich egal, ob sich hintern den Türchen Plastikpüppchen, Schokoladenfiguren oder ein Text befindet – ein Adventskalender verkürzt Jung und Alt das Warten auf Weihnachten!